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Starkwind beim Spandauer Opti-Cup B: Emil auf Platz 14
Nach dem windreichen Goethen-Cup fand am vergangenen Wochenende der Spandauer Opti-Cup B vom Spandauer Yacht-Club am Großen Fenster statt. Emil vertrat diesmal als einziger Gothe im Opti B unseren Verein. Eines vorweg: Auch diesmal gab es Wind satt!
Am Samstag konnten bei 4 bis 5 Bft. drei Wettfahrten zügig abgeschlossen werden, bevor pünktlich zum Regen alle wieder im Hafen waren.
Zum Sonntag legte der Wind weiter zu und machte die Regatta erneut zur Starkwindveranstaltung. Bis Mittag frischte der Wind in Böen auf 6 Bft. auf, woraufhin die weitere Wettfahrt dann abgebrochen wurde.
Am Ende reichte es zwar nicht ganz für einen Pokalplatz, doch Emil ersegelte sich in einem starken Feld der bekannten Wannsee-Vereine einen guten 14. Platz von 30 gestarteten Booten. Und ohne die im letzten Lauf ausgerechnet im entscheidenden Moment vertriebene Lee-Tonne am Gate wäre natürlich noch deutlich mehr drin gewesen, versicherte er glaubhaft …😉
Fazit: eine tolle Regatta mit wertvollem Starkwindtraining! Für mich bleibt neben dem Sport vor allem der spontane Einsatz mit dem Vereins-Schlaucher in Erinnerung, der uns ein tolles, gemeinsames Vater-Sohn-Wochenende auf dem Wasser beschert hat.
Jetzt freuen sich alle Opti-Kinder natürlich auf die Sommerferien und auch das schon traditionelle Gothia-Segelcamp in der zweiten Augustwoche ist ja nicht mehr so lange hin.
Liebe Grüße
Jürgen Koch

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Champagner-Cup der O-Jollen: Olaf Krüger siegt auf dem Tegeler See
Wir gratulieren OLAF KRÜGER zum SIEG des Champagner-Cup der O-Jollen beim SVT auf dem Tegeler See am letzten Wochenende. Hier ein packender Bericht über den Kampf um Platz 1:
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Regatta-Bericht: Packender Kampf um den Champagner-Cup auf dem Tegeler See
Was für ein Wochenende, was für ein Revier! Am 4. und 5. Juli lud die Segler-Vereinigung Tegel (S.V.T.) zum traditionellen Champagner-Cup der Olympiajollen. Wer dachte, Segeln in Berlin sei eine gemütliche Kaffeefahrt, wurde an diesen zwei Tagen eines Besseren belehrt. Der Tegeler See präsentierte sich von seiner kontrastreichen und sportlich anspruchsvollsten Seite.
Eingebettet in eine faszinierende Kulisse – auf der einen Seite die repräsentative BorsigVilla, in der der Bundespräsident seine Staatsgäste empfängt, auf der anderen die markanten, grafikverzierten Wohnhochhäuser auf dem ehemaligen Gaswerksgelände – bot das Revier alles, was das Seglerherz begehrt. Von 15 gemeldeten O-Jollen gingen schließlich 12 unerschrockene Teilnehmer an den Start, bereit, sich mit den Elementen und der Konkurrenz zu messen.
Samstag: Taktisches Nervenspiel bei Sonne und Winddrehern
Der Samstag startete bilderbuchmäßig: Sommerliche Sonne, lockere Bewölkung und ein Westwind mit 2 bis 4 Beaufort lockten die Flotte aufs Wasser. Doch der Schein trügte. Der Wind war tückisch, böig und gespickt mit extremen Winddrehern. Hier war feinster Trimm und taktisches Fingerspitzengefühl gefragt. Jede Böe musste perfekt ausgesteuert, jeder Dreher blitzschnell pariert werden.
Mitten unter den Lokalmatadoren zeigte sich schnell, wie gnadenlos das Revier sein kann. Sven Wiethölter, der den Tegeler See wie wenige andere kennt, musste im zweiten Lauf einen ersten Rückschlag hinnehmen. Eine unglückliche Böe erwischte ihn eiskalt – die erste unfreiwillige Kenterung des Wochenendes. Ein bitterer Moment, der ihn wertvolle Punkte kostete, doch sein Kampfgeist blieb ungebrochen. Ähnlich erging es Wolfgang Malcher und mir, die wir unseren sicheren Streicher durch einen Frühstart vorwegnahmen.
Legendäre Berliner Gastfreundschaft
Nach den ersten kräftezehrenden Wettfahrten wurden die Segler von den Gastgebern der S.V.T. mit einer Herzlichkeit empfangen, die ihresgleichen sucht. Berlin von seiner besten Seite!
Am Abend wurde die verbrauchte Energie standesgemäß aufgefüllt: Es gab reichlich deftige Currywurst mit fantastischem, selbstgemachtem Kartoffelsalat. Dazu spendierte Sven Wiethölter eine Runde kühles Bier (und natürlich antialkoholische Alternativen) für die gesamte Truppe – Segelkameradschaft par excellence! Man saß zusammen, analysierte die Dreher des Tages und lachte über die Missgeschicke, während die Vorfreude auf den Sonntag stieg.
Sonntag: Starkwind-Krimi und das Drama auf der Zielgeraden
Die Nacht brachte eine Regenfront, und der Sonntagmorgen weckte die Segler mit völlig neuen Bedingungen: Nordwestwind mit kernigen 4 bis 6 Beaufort! Der Tegeler See kochte. Besonders die Passage an den dicht baumbestandenen Inseln Lindwerder und Hasselwerder verlangte den Skippern alles ab. Die ein oder andere Fallböe schoss unvorhersehbar zwischen den Bäumen hervor und ließ mich das ein oder andere Mal in der Olympiajolle jäh aufschrecken. Reines Adrenalin!
Der Kampf um den Gesamtsieg spitzte sich dramatisch zu. Sven Wiethölter kämpfte sich furios zurück und hatte den Gesamtsieg vor Augen. Doch der Tegeler See schreibt seine eigenen Geschichten. Im fünften und letzten Lauf, buchstäblich auf der allerletzten Zielgeraden, passierte das Unfassbare: Eine mörderische Fallböe erwischte Svens O-Jolle, und er kenterte ein zweites Mal. Damit waren die Träume vom Gesamtsieg endgültig im Wasser versenkt.
Ein verdienter Champion – Olaf Krüger
Der lachende, aber vor allem absolut verdiente Sieger des Wochenendes hieß Olaf Krüger. Während das Feld hinter ihm mit den Elementen kämpfte, lieferte Olaf eine meisterhafte Demonstration von Konstanz ab. Mit durchgängigen Spitzenplatzierungen trotzte er sowohl den Drehern am Samstag als auch dem Starkwind am Sonntag. Die Belohnung für diese fahrerische Spitzenleistung: der verdiente Gesamtsieg und gleichzeitig sein allererster Ranglistengesamtsieg!
Ein riesiges Dankeschön gilt der Segler-Vereinigung Tegel für die exzellente Organisation und die überwältigende Bewirtung. Der Champagner Cup war beste Werbung für den OJollen-Sport: packend, kameradschaftlich und bis zur letzten Sekunde absolut fesselnd.
Christoph Lissel
GER 1434

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29er-WM in Kiel: Malte und Jelle trotzen Sturm und Dauerregen
Malte und sein Schotte Jelle halten noch gut durch! Es ist kalt in Schilksee (15 Grad), es regnet jeden Tag und der Wind powert unerbittlich mit Böen bis über 40 km/h und das seit dem ersten Wettfahrttag. Malte und Jelle gehören zu den Jüngsten von über 280 Mannschaften und gehen trotzdem jeden Tag erneut motiviert aufs Wasser, Hut ab!
Bis gestern lief die Qualifikation für die 6 Leistungsgruppen. Die 4 Top-Gruppen haben sie heute vormittag rausgeschickt und ihnen 2 Bahnen direkt vor den Strand von Friedrichsort bzw. vor die Hafenmole von Schilksee gelegt. Die 29er verschwinden im Raumschotsgang in dichten Gischtwolken von Spritzwasser. Die anderen beiden schwächeren Gruppen hätten den Offshore-Kurs draußen, aber da hämmert der Wind mit bis zu 50 km/h, das ist nicht mehr segelbar. Also gibt es immer für 2 Stunden Startverschiebung.
Dies ist die qualitativ hochwertigste Veranstaltung, die ich je besucht habe. Race Comittee, Jury, Kommunikation, alles First Class!
Wer mehr Eindrücke sehen möchte, kann auf Instagram „international29er“ besuchen, dort bekommt man einen guten Eindruck von den Bedingungen und vom Niveau der 29er-Community.
Drückt Malte die Daumen, dass er die letzten 9 Wettfahrten bis Donnerstag noch ohne Crashs und mit wenig Muskelkater durchhält. Ich glaube aber, dass er das schaffen wird!!!
Liebe Grüße aus Kiel
Reiner



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Gothen-Cup 2026: Berliner Meisterschaft der Opti-B
am letzten Wochenende jährte sich erneut unser Gothen-Cup, diesmal Berliner Meisterschaft der Opti-B und wir gingen mit 60 Meldungen froh gestimmt am Samstag um 12:00 Uhr auf die Bahn.
Es war die Tage zuvor erheblicher Wind mit viel Abwechslung von Sonne zu Regen vorhergesagt und genauso kam es dann auch.
Einige Kinder gingen aus Sicherheitsgründen gar nicht an den Start und viele schafften den Zieleinlauf leider trotz Start nicht. Dennoch konnten wir am Samstag drei Wettfahrten absolvieren und hatten somit neben erschöpften und stolzen Kindern bereits die Meisterschaft im Sack.
Am Sonntag sah das Wetter noch übler aus und wir zogen im Starkregen Startverschiebung und versuchten im ersten Sonnenfenster eine kurze Wettfahrt. Kurz vor der zweiten Runde frischte der Wind aber wieder auf über 20 Knoten auf und der Regen setzte auch wieder ein. Susann und Peter brachen korrekterweise ab und wir schickten die Kids in den Hafen. Um 14:00 Uhr war dann die Messe voll besetzt und wir genossen den hervorragenden Kaiserschmarrn mit Apfelmus, eine tolle Tradition.
Wir ihr dem Bild entnehmen könnt, gab es für die Kids zur Belohnung viel zu vergeben. 25 Pokale, drei Wanderpokale, drei Medaillen des BSV und sechs Urkunden sowie ein Maßband für das richtige Mastfall für jeden Teilnehmer.
Es war eine tolle Stimmung und Emil als einziger Gothe erkämpfte sich einen tollen 15. Platz, herzlichen Glückwunsch!!!
Danke an alle auf dem Wasser und an Land, es hat viel Spaß gemacht.
Sportliche Grüße
Matti
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Unsere Optikids bei der Landesjugendmeisterschaft Brandenburg
Die Optikids waren am vergangenen Wochenende zur Landesjugendmeisterschaft Brandenburg in Blossin am Wolziger See und haben ihren bisher größten Segelevent in der noch jungen Karriere erleben dürfen. Es waren sechs Bootsklassen mit über 300 Teilnehmenden auf dem hervorragend für solche Großveranstaltungen ausgestatteten Grundstück des Jugendbildungszentrums am Start.



Das Wochenende war kontrastreich. Am Samstag warteten wir vergebens auf Wind und hatten viel Spass mit Wasserspielen, Hockey, Fussball und entspanntem Camping. Daher hieß es für Sonntag 6:30 Uhr Frühstück und 9:30 Uhr Start, mit dem Ziel, noch vier Wettfahrten zu absolvieren.
Die zunächst für unsere Kinder perfekte 3 wuchs zügig auf eine 4, in Böen 5 an und überforderte dann spätestens im letzten Rennen die Physik oder das seglerische Können. Alle können jedoch sehr stolz auf sich sein, da sich alle bis ins Ziel gekämpft haben und (trotz meines Angebotes) an Aufgeben nicht zu denken war.
Emil landete bei drei gesegelten Wettfahrten in Opti-B auf Platz 11 (10, 9, 15) von 31 Teilnehmenden und verpasste nur knapp das 1. Drittel.
In Opti-A ersegelte Charlotte Platz 68 (53, 69, 66, 73 gestrichen), Mathea Platz 76 (79, 70, 80 gestrichen, 77) und Lukas Platz 84 (83, DNC, DNC, DNC) von insgesamt 85 gestarteten Booten.
Die Konkurrenz war natürlich riesig, da alle Kader-Kinder aus Berlin und Brandenburg gestartet sind und natürlich auch die Wannseevereine mit ihrem Spitzenpersonal vertreten waren.
Am kommenden Wochenende ist unser Gothen-Cup und wir freuen uns auf eine tolle Berliner Meisterschaft für Opti-B bei uns im Verein!
Sportliche Grüße
Matti
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Gothenschild und Pummel-Kuke-Gedächtnispreis 2026
Die erste Regatta unseres umfangreichen Programms 2026 ist geschafft!
Am vergangenen Wochenende, 30. – 31. Mai, veranstaltete der SCG das Gothenschild für Nordische Folkeboote und den Pummel-Kuke-Gedächtnispreis der Star-Boote. Leider war das Meldeergebnis sehr schwach, dennoch können wir zufrieden sein, dass überhaupt Boote teilnahmen. Traditionsreiche Regatten für die Folkeboote am Anfang des Jahres in Tegel fielen mangels Beteiligung aus.
Das Wetter war an beiden Tagen schön, nur der angesagte NW-Wind hatte, wie in Berlin meistens, so seine lustigen Tücken. Am Samstag konnten wir mit 2 – 4 Windstärken und „nur“ Drehern von 30 Grad die geplanten drei Wettfahrten durchziehen. Der abendliche Segler-/innen-Hock auf unser Terrasse mit Pastaessen und diversen Getränken ergab nette Gespräche in einer äußerst angenehmen Stimmung.
Für Sonntag wurden ähnliche Windbedingungen vorhergesagt, allerdings 2 – 3 Windstärken, aber auch wieder NW. Nur hatten sich die Meteorologen scheinbar nicht ordentlich von der Natur informieren lassen. Beim Eintreffen im Regattabietet um 10:15 Uhr fanden wir viele Windrichtungen (50 Grad-Dreher), nur nicht Nord-West. Nun ja, der Wind möchte vielleicht am Sonntag auch ein bisschen ausschlafen. Also „Startverschiebung“ und warten. Letztendich konnten wir segeln lassen, aber schön war es nicht. Der von uns ausgelegte Kurs war nur alle 3 Minuten richtig. Entweder hatten wir Wind von zu weit links, zu weit von rechts, aber alle 3 Minuten hat es gepasst. Jedes Boot segelte mal auf der „richtigen“ Seite, mal auf der „falschen“. Es hat sich irgendwie ausgeglichen. Auf die Nerven der Teilnehmenden und die der Wettfahrtleitung muss der Wind ja keine Rücksicht nehmen. Letztendlich haben wir fünf Wettfahrten durchgezogen und konnten die Preise verteilen.
Die Preisverleihung war bemerkenswert: Martina Klemmt (VSaW) vom Folkeboot GER 759 hat die Anzahl der zur Durchführung dieser Regatta notwendigen Menschen gezählt. Sie kam auf 18 Personen (Wasserteam, Jury, Motorbootbesatzung, Gastronomie) und setzte diese Zahl zu den teilenehmenden Booten in Bezug. Somit ergab sich ein enormer „Betreuungsquotient“ pro Boot, der alle Kliniken neidisch machen würde. Sie meinte damit nicht nur uns als Gothia (aber hier besonders), sondern alle Vereine, die Regatten veranstalten. Martina fordert mit diesem Beispiel um größere Wertschätzung dieser Engagements. Schade nur, dass diese Worte für die Nichtteilnehmenden unerreichbar waren. Vielleicht spricht das ja rum.
Gewinner des Gothenschilds 2026 der Nordischen Folkebootklasse sind:
GER 730 mit Stefan Klabunde (SCG), Stephan Felshaus (SCG), Martin Zenker (Yachtsport-Club Deutschland e. V.)
Gewinner des Pummel-Kuke-Gedächtnispreises 2026 sind:
GER 8018 mit Nicolas Pohl und Jonas Wild, beide VSaW.
Herzlichen Glückwunsch an die Gewinnercrews und nochmals vielen Dank an alle Helfenden!
Viele Grüße
Peter Stechow
-Sportteam-
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Pfingstfestival auf dem Wannsee: Starke Ergebnisse für die Gothia-Optis
Am verlängerten Wochenende ging es zum Pfingstfestival in den Wannsee für Opti B und auf die große Breite für Opti A.
Der Samstag lieferte viel Sonne, Badespass und Ringsessions auf der Wasserskistrecke aber keinen Wind, so dass sich alles auf Sonntag fokussierte und drei Wettfahrten bei stark drehenden Winden gesegelt werden konnten. Fast konnte noch eine vierte Wettfahrt gestartet werden aber bei zahlreichen Allgemeinen und Startverschiebungen war das Zeitbudget dann leider aufgebraucht.
Emil erreichte in Opti B einen hervorragenden 5. Platz (5, 14, 5) von 43 gestarteten Booten, Charlotte in Opti A Platz 47 (40, 46, 47) von 65 gestarteten Booten.
Mathea ersegelte den Ehrenpokal für drei beendete Wettfahrten und konnte sich wieder weiter verbessern.
Nächstes Wochenende ist erstmal Pause und dann geht’s zur Landesjüngstenmeisterschaft nach Blossin.
Sportliche Grüße
Maria und Matti