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Saisonende für die Juno: Platz 7 beim Berliner Senatspreis

Am Wochenende des 10. und 11. Oktober 2026 fand die letzte Regatta der Saison für die Juno (GER 4488) statt. Mit Peter Schaum am Steuer, Manfred Hahne (Pit), Thomas Borsbach (Genua/Spi) und mir auf dem Vorschiff erreichten wir den 7. Platz Punktgleich mit dem 6. beim Berliner Senatspreis in der Klasse J/24. Die Regatta fand vor Breitehorn statt, bei Südwestwind um 3 bis 4 Windstärken mit wechselhaften Bedingungen. Es waren spannende 6 Wettfahrten mit zusätzlich 25 H-Booten auf der Bahn.
Damit beschließt die Juno eine Saison mit der Teilnahme an insgesamt 21 Regatten, 4 Clubregatten, 15 Donnerstagsregatten und 2 Klassenregatten.
Um den Platz auf dem Hof etwas zu entlasten, verbleibt die Juno über den Winter im Wasser und vielleicht findet sich ja auch die ein oder andere Gelegenheit zum Segeln oder sogar für eine kleine Regatta. Wir werden sehen. Auf jeden Fall freuen wir uns schon auf die Saison 2027.
Liebe Grüße
Daniel
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Lille Ø in Tonga: Zwei Regatten beim Vava’u Sailing Festival
Lille Ø und ihre Crew befinden sich derzeit in Tonga und nehmen am Vava’u Sailing Festival teil. Während Lille Ø auf Motorenteile wartet, segelten Henri und Susanna am Mittwoch für die Yachtregatta mit einer deutschen Crew auf der Outremer 51 „Mathilda“ (FRA 51094). Das Rennen am Freitag war für Jollen ohne Motor vorgesehen, und wir traten mit unserer im Gothia gebauten Spindrift 9N „Isosaari“ an.

Mittwoch: Vava’u Challenge Cup
Um 8:30 Uhr ruderten wir zur „Mathilda“ hinüber und machten unser Beiboot an der Boje zwischen den Rümpfen fest. Um 9:00 Uhr fand in der Mango Bar das Skipper-Briefing statt. Das Rennen sollte mit einem „Le-Mans-Start“ beginnen: Die Skipper mussten mit ihren Beibooten zu ihren Schiffen zurückeilen, und das Rennen endete, sobald ein Crewmitglied nach der Rückkehr den Bootsnamen auf die Tafel in der Bar schrieb. Beiboote ohne Außenborder erhielten einen Vorsprung. Unser Kapitän Nils raste mit voller Kraft zurück. Nachdem das Beiboot an der Boje gesichert war, die Motoren liefen und die gesamte Crew an Bord war, ging es los! Wir setzten die Segel und starteten am Ende des Feldes. Mit vollem Großsegel und Genua nahmen wir die Verfolgung auf. Nach Verlassen des Hafenbereichs wählte die „Mathilda“ als einziges Schiff die Lee-Seite der Inseln, wo der Wind am stärksten war – und das zahlte sich aus.
Auf unserer gewählten Route überholten wir einen Konkurrenten nach dem anderen.
Beim Lesen des Wassers entschieden wir, im Windschatten der Insel ‚Otea das zweite Reff einzubinden und das Stagsegel zu setzen, um den ersten Am-Wind-Kurs des Rennens in Angriff zu nehmen. Es ist ein ganz besonderes Erlebnis, auf einem großen Performance-Katamaran bei über 30 Knoten scheinbarem Wind zu segeln. Wir glitten mühelos über die Wellen und bekamen gelegentlich Salzwasser ab. Unser Kapitän steuerte wie ein echter Regattasegler und fuhr sehr nah an den steilen Felswänden der Inseln entlang. Am Wendepunkt bei der Insel Sisia rollten wir die Genua aus und begannen den schnellsten Abschnitt unserer Regatta. Wir erreichten eine Geschwindigkeit von 12,8 Knoten! Das Wasser schäumte in unserem Kielwasser.
Doch der Spaß währte nur bis zu einem gewissen Punkt; als wir wieder in einen geschützteren Bereich kamen, schüttelten wir ein Reff aus und nahmen Kurs auf einen Abschnitt, den wir gegen den Wind kreuzen mussten. Zu diesem Zeitpunkt holten wir auch das Stagsegel ein. Dann begannen wir zu kreuzen. Der Skipper nutzte jeden Zentimeter der schmalen Fahrrinne aus, und wir erzielten ziemlich gute Wendewinkel! Als wir in das Bojenfeld einfuhren, starteten wir den Motor und fuhren an der Mango vorbei. Loic sprang über Bord und schwamm die letzten Meter, um unseren Namen auf die Kreidetafel zu schreiben! Unter dem Jubel der Menge kam er wieder an Bord, und wir fuhren weiter zu unserer Boje, um gemeinsam einen wohlverdienten Anlege-Drink zu genießen.
Wir belegten den zweiten Platz in der Katamaran-Klasse und den dritten Platz in der Gesamtwertung.

Freitag: Spaß-Regatta für Jollen
Die Regatta am Freitag war etwas Besonderes – ein Spaßrennen für nicht motorisierte Kleinboote. Preise wurden nicht nur für die Rennleistung vergeben, sondern auch für die besten Kostüme, die kreativsten Antriebssysteme usw.
Die Bedingungen waren recht böig; der Wind schwankte zwischen 2 und 25 Knoten. Nach einer kurzen Probefahrt entschieden wir uns, das erste Reff in die „Isosaari“ einzubinden. Kurz vor Mittag schlossen wir uns der Flotte bei der Bar-Floss Hideaway an. Nach einer kurzen Skipperbesprechung nahm die Flotte an der Startlinie Aufstellung: Ruderboote, SUPs und andere Konstruktionen ganz vorn, dahinter die Segeljollen, die sich kreuzend fortbewegten. Der Barkeeper schlug acht Glasen, und das Rennen war eröffnet! Alle geruderten oder gepaddelten Gefährte steuerten direkt auf die Wendemarke nahe der „Mango“ zu, während die Segeljollen aus dem Windschatten des Ufers herausfuhren, um besseren Wind zum Kreuzen zu finden.
Wie immer bei einer Regatta spielte die Taktik eine große Rolle. Anfangs lieferten wir uns ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit den beiden anderen Segeljollen, doch eine davon geriet weit abseits des Bojenfeldes in den starken Wind (etwa 30 Knoten), war damit völlig überfordert und kam kaum voran. Die andere entschied sich für den kürzeren, aber windärmeren Weg durch das Bojenfeld. Wir wählten einen Mittelweg zwischen diesen beiden Taktiken. Nach einigen Wenden war klar, dass wir in Führung lagen.
Wir umrundeten die Boje und hielten unser baumloses Segel offen, indem wir es mit einem unserer Paddel ausbaumten; so kamen wir zügig voran und erreichten die Ziellinie. Das norwegische Walker-Bay-Jolle verfügte über eine größere Segelfläche und war uns dicht auf den Fersen, konnte unseren Vorsprung jedoch nicht mehr aufholen.
Isosaari gewann die Segelwertung, wenngleich die gesamte Segelflotte aufgrund der Bedingungen erst deutlich nach der Ruderflotte ins Ziel kam. Das bedeutete, dass wir einerseits Drittletzte waren, aber andererseits auch als Sieger hervorgingen. Nicht schlecht für unsere erste Regatta mit einem selbstgebauten Dinghy.


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Schlusslicht 2026: Zwölf Folkeboote rund um die Pfaueninsel
Am Sonntag begrüßten wir ein Dutzend Folkeboote zum diesjährigen Schlusslicht. Bei bestem Wetter starteten diese vor der Marina Lanke ihren Kurs um die Pfaueninsel. Die Route führte am Feld des Spandauer Eiscups entlang, sowie durch den Kurs des Raubritterpokals.
Die Anweisung an unsere Teilnehmer, Rücksicht auf diese Regatten zu nehmen, bekam durch die Auto-Korrektur einen ungewollt drastischen Ton:
„Boote haben deren Startbereiche während des Strafverfahrens einer anderen Wettfahrt zu meiden.“
Zu solchen kam es glücklicherweise nicht😉
Die Startverfahren des Raubritterpokals waren so getaktet, dass unsere Folkeboote sich nicht zu sehr mit den Solingen, H-Booten und Drachen auf dem Wannsee kabbelten.
Pünktlich um 13:00 Uhr, nur 115 Minuten nach dem Start, lief dann bereits das erste Boot ins Ziel am Breitehorn.
Stephan Feldhaus mit Stefan Klabunde an der Vorschot sicherten sich eindeutig mit sieben Minuten Vorsprung auf den zweitplatzierten den ersten Platz.
Herzlichen Glückwunsch dem Team comeback und herzlichen Dank dem Team Sport für das diesjährige Schlusslicht!Viele Grüße
Thilo
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4. Clubregatta 2026 und Clubmeisterschaft: „Billi“ holt den Titel

Nach kurzer Steuerleutebesprechung war der Gothenhafen in Position und das Startzeitfenster ab 11.20 Uhr geöffnet. Innerhalb von 6 Minuten waren alle 11 teilnehmenden Boote auf der anspruchsvollen Bahn, die 3x rund der Scharfen Lanke führte. Bei 4-5 Bft. war die Wettfahrt bereits nach 90 min beendet. Nach Verzehr der von Bernhard gegrillten Bratwürste folgte die Preisverteilung.
Gratulation an Stefan Klabunde & Reinhard Gäbler zum Sieg der 4. Club-Regatta.
Mit einer tollen Wettfahrtserie 2-1-2 gewinnen Nele Berns & Nils Wettstein mit unserer Club-Dyas ‚Billi‘ die Club-Meisterschaft 2026. Glückwunsch an die Beiden, weiter so.
Den Gothen-Shit-Preis 2026 erhält Maria Vitek für das Tonnendebakel bei der 1. Club-Regatta, das souverän vom WL-Team gelöst wurde.

Ich bedanke mich bei meinem Team auf dem Wasser & Land: Heidi, Bernhard & Acki sowie bei Andi Gaede für die Preise.
Ich hoffe und freue mich auf eine stärkere Beteiligung an unseren Club-Regatten in 2027. Vielen Dank.Tom Engel
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J/24-EM in Trelleborg: High Jinks Crew segelt auf Platz 9

Am 18. August reiste unsere High Jinks Crew zur Europameisterschaft nach Trelleborg in Schweden. Mit an Bord waren Julia, Chrissi, Andi, Aliette und Julia Hannemann, die kurzfristig für unsere schwangere Maria einsprang.
Nach Aufbau, Vermessung und Einkranen des Bootes konnten wir bei einem geselligen Abend mit Würstchen und Freibier, organisiert von der schwedischen Klassenvereinigung, neue Kontakte knüpfen.
20 Boote aus fünf Nationen gingen an den Start. Vier Regattatage mit wechselnden Bedingungen lagen vor uns:
Tag 1 – Geduld gefragt:
Nach rund drei Stunden Wartezeit ließ der Wind eine Wettfahrt zu. Bei Sonnenschein und leichtem Wind gelang uns mit Platz 10 ein solider Auftakt.
Tag 2 – Unbeständige Bedingungen:
Bei 8 bis 10 Knoten Wind und unangenehmer Welle lief es auf den Amwind-Kursen gut. Vor dem Wind mussten wir noch Lehrgeld zahlen. Mit den Plätzen 12, 11, 8 und 13 sammelten wir wichtige Erfahrungen.
Tag 3 – Traumhafte Segelbedingungen:
Herrlicher Wind und bis zu 10 Knoten Surf-Geschwindigkeit auf den Wellen sorgten für viel Spaß. Mit den Plätzen 10, 8 und 10 bestätigten wir unsere Leistung.
Tag 4 – Regen zum Finale:
Dunkle Wolken und Regen begleiteten die letzten beiden Wettfahrten. Konzentriert beendeten wir die Serie mit den Plätzen 8 und 13.
Am Ende stand Platz 9 in der Gesamtwertung! 🎉
Neben diesem Ergebnis nehmen wir wertvolle Erfahrungen mit nach Hause. Wir lernten viel über unser Boot, probierten verschiedene Trimmvarianten aus und erhielten hilfreiche Tipps von erfahrenen Regattaseglern.
Besonders beeindruckend war, welchen Unterschied kleine Veränderungen machen können. Chrissi justierte zwischen den Wettfahrten je nach Windbedingungen unermüdlich die Wanten nach. Schon zwei oder drei Umdrehungen können spürbar mehr Geschwindigkeit und Höhe bringen!
Ein ganz besonderes Dankeschön geht an Julia Hannemann, die als Rookie kurzfristig die Mastposition übernahm und dort einen fantastischen Job machte.
Eure
High Jinks Crew
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Halbzeit für Lille Ø: Henri und Susanna auf der anderen Seite der Welt
In den frühen Morgenstunden des 3. September passierte Lille Ø den Längengrad 166° 48′ 24″ West. Auf unserem Breitengrad liegt dieser Punkt im Naturschutzgebiet Marae Moana der Cookinseln.
Dieser Längengrad ist von großer Bedeutung: Unser Heimathafen SC Gothia liegt auf der gegenüberliegenden Seite des Planeten (längenmäßig gesehen). Wir haben kein Interesse daran, die „Furious Fifties“ des Südlichen Ozeans zu erkunden. Das bedeutet, wir haben die Hälfte unserer Reise geschafft. Jede weitere Seemeile bringt uns nun näher an unser Zuhause heran.
Wir haben das mit Lakritz gefeiert und werden uns nach unserer Ankunft in Niue, hoffentlich am Freitag, ein wohlverdientes deutsches Anglerbier gönnen.Grüße von der anderen Seite der Welt
Henri und Susanna


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Berliner Meisterschaft der Nordischen Folkeboote im SC Gothia
Am vergangenen Wochenende richteten wir mit der Berliner Meisterschaft der Nordischen Folkeboote unsere dritte von vier Meisterschaften in dieser Saison aus.
Bereits am Freitag waren 19 Boote, darunter auch ein aus Dänemark angereistes Team, bereit, auf der Großen Breite um den Titel zu segeln.
Trotz prognostizierter 10 Knoten Wind hieß es jedoch erstmal: Warten. Die Unterhavel war spiegelblank und auch der Wannsee machte zur geplanten Startzeit keinen besseren Eindruck.
Glücklicherweise setzte der Wind dann doch bald ein, und nach einigen Startversuchen, die in allgemeinen Zurückrufen endeten, wurden alle drei geplanten Rennen geschafft.
Das Duell um die Führung lieferten sich hier unsere dänischer Gäste mit der Crew um Andreas Blank, welche am Ende des ersten Tages nur ein Punkt trennte.
Am Abend ging es weiter um die Wurst, allerdings in einem entspannten Rahmen: Die Klassenvereinigung spendierte Bratwürste, welche den Teilnehmenden, dem Team und auch den vom Training zurückkehrenden Jugendlichen den Segeltag abrundeten.
Ab Samstag zog der Kurs auf das Regattagebiet Wannsee um. Mit einer Schippe mehr Wind legten wir den Kurs zwischen Schwanenwerder und Kälberwerder. Stets bedacht, den Teilnehmenden die längstmögliche Bahn zu bieten, ohne ortsfremde Segler nahe der Bahnmarken auf Grund zu setzen. Auch ohne Grundberührungen machte sich die Änderung des Wettfahrtgebietes auf der Ergebnisliste erkennbar. Von nun an machten die Teams aus dem VSaW die Rennen unter sich aus. Für das Sportteam stand ebenfalls einiges an Aktion auf dem Programm: Zum Ende der ersten Wettfahrt entschied sich der Wind, stetig weiter nach Süden zu drehen, was uns zum kompletten Umbau der Bahn nach dem ersten Rennen bewegte.
Das Startschiff und die leeseitigen Bahnmarken wechselten auf die andere Seite des Tonnenstrichs vor den Deutsch Britischen Yacht Club. Nachdem auch der zweite Anker des Gothenhafens ausgebracht war, ertönte der Funkspruch aus Luv: “Gothenhafen für Alu-Budze: Der Wind dreht hier oben zurück.” Die neue alte Windrichtung setzte sich auch durch und erlaubte es uns, den Kurs für den Rest des Tages weitgehend unverändert zu lassen. Inzwischen hatten wir auch den Fahrplan der Wannseefähre verinnerlicht und konnten die Starts so takten, dass das Feld stets eine unbehinderte Startkreuz hatte.
Das leckere Burgerbuffet unserer Gastronomie schenkt allen die benötigten Kräfte für den letzten Wettfahrttag.
Am Sonntag Kaiserwetter: Die Sonne strahlt immer wieder zwischen fluffigen Wolken hervor und auf dem Wasser zieren Schaumkronen das Wettfahrtgebiet. Windstärke 5 steckt die erfahrene Folkebootklasse gut weg. Zwei schnelle und spannende Rennen runden die Meisterschaft ab. Mit 6 ersten Plätzen aus 8 Rennen geht der Meistertitel eindeutig und eindrucksvoll an das Team Andreas Blank, Svenja Loerke & Alexander Loerke.
Ebenfalls viel Anerkennung hat auch der SC Gothia von den Teilnehmenden erfahren. Viele Daumen auf dem Wasser und an Land, sind ein willkommener Lohn für die Arbeit, die in so einer Veranstaltung steckt. Auch ich bedanke mich noch einmal herzlich bei allen Helferinnen und Helfern!
Thilo
PS: Das Album mit den Gesammelten Fotos der Regatta findet ihr hier.