• Gothen-Cup 2026: Berliner Meisterschaft der Opti-B

    am letzten Wochenende jährte sich erneut unser Gothen-Cup, diesmal Berliner Meisterschaft der Opti-B und wir gingen mit 60 Meldungen froh gestimmt am Samstag um 12:00 Uhr auf die Bahn.

    Es war die Tage zuvor erheblicher Wind mit viel Abwechslung von Sonne zu Regen vorhergesagt und genauso kam es dann auch.

    Einige Kinder gingen aus Sicherheitsgründen gar nicht an den Start und viele schafften den Zieleinlauf leider trotz Start nicht. Dennoch konnten wir am Samstag drei Wettfahrten absolvieren und hatten somit neben erschöpften und stolzen Kindern bereits die Meisterschaft im Sack.

    Am Sonntag sah das Wetter noch übler aus und wir zogen im Starkregen Startverschiebung und versuchten im ersten Sonnenfenster eine kurze Wettfahrt. Kurz vor der zweiten Runde frischte der Wind aber wieder auf über 20 Knoten auf und der Regen setzte auch wieder ein. Susann und Peter brachen korrekterweise ab und wir schickten die Kids in den Hafen. Um 14:00 Uhr war dann die Messe voll besetzt und wir genossen den hervorragenden Kaiserschmarrn mit Apfelmus, eine tolle Tradition.

    Wir ihr dem Bild entnehmen könnt, gab es für die Kids zur Belohnung viel zu vergeben. 25 Pokale, drei Wanderpokale, drei Medaillen des BSV und sechs Urkunden sowie ein Maßband für das richtige Mastfall für jeden Teilnehmer.

    Es war eine tolle Stimmung und Emil als einziger Gothe erkämpfte sich einen tollen 15. Platz, herzlichen Glückwunsch!!!

    Danke an alle auf dem Wasser und an Land, es hat viel Spaß gemacht.

    Sportliche Grüße

    Matti

  • Unsere Optikids bei der Landesjugendmeisterschaft Brandenburg

    Die Optikids waren am vergangenen Wochenende zur Landesjugendmeisterschaft Brandenburg in Blossin am Wolziger See und haben ihren bisher größten Segelevent in der noch jungen Karriere erleben dürfen. Es waren sechs Bootsklassen mit über 300 Teilnehmenden auf dem hervorragend für solche Großveranstaltungen ausgestatteten Grundstück des Jugendbildungszentrums am Start.

    Das Wochenende war kontrastreich. Am Samstag warteten wir vergebens auf Wind und hatten viel Spass mit Wasserspielen, Hockey, Fussball und entspanntem Camping. Daher hieß es für Sonntag 6:30 Uhr Frühstück und 9:30 Uhr Start, mit dem Ziel, noch vier Wettfahrten zu absolvieren.

    Die zunächst für unsere Kinder perfekte 3 wuchs zügig auf eine 4, in Böen 5 an und überforderte dann spätestens im letzten Rennen die Physik oder das seglerische Können. Alle können jedoch sehr stolz auf sich sein, da sich alle bis ins Ziel gekämpft haben und (trotz meines Angebotes) an Aufgeben nicht zu denken war.

    Emil landete bei drei gesegelten Wettfahrten in Opti-B auf Platz 11 (10, 9, 15) von 31 Teilnehmenden und verpasste nur knapp das 1. Drittel.

    In Opti-A ersegelte Charlotte Platz 68 (53, 69, 66, 73 gestrichen), Mathea Platz 76 (79, 70, 80 gestrichen, 77) und Lukas Platz 84 (83, DNC, DNC, DNC) von insgesamt 85 gestarteten Booten.

    Die Konkurrenz war natürlich riesig, da alle Kader-Kinder aus Berlin und Brandenburg gestartet sind und natürlich auch die Wannseevereine mit ihrem Spitzenpersonal vertreten waren.

    Am kommenden Wochenende ist unser Gothen-Cup und wir freuen uns auf eine tolle Berliner Meisterschaft für Opti-B bei uns im Verein!

    Sportliche Grüße

    Matti

  • Gothenschild und Pummel-Kuke-Gedächtnispreis 2026

    Die erste Regatta unseres umfangreichen Programms 2026 ist geschafft!

    Am vergangenen Wochenende, 30. – 31. Mai, veranstaltete der SCG das Gothenschild für Nordische Folkeboote und den Pummel-Kuke-Gedächtnispreis der Star-Boote. Leider war das Meldeergebnis sehr schwach, dennoch können wir zufrieden sein, dass überhaupt Boote teilnahmen. Traditionsreiche Regatten für die Folkeboote am Anfang des Jahres in Tegel fielen mangels Beteiligung aus.

    Das Wetter war an beiden Tagen schön, nur der angesagte NW-Wind hatte, wie in Berlin meistens, so seine lustigen Tücken. Am Samstag konnten wir mit 2 – 4 Windstärken und „nur“ Drehern von 30 Grad die geplanten drei Wettfahrten durchziehen. Der abendliche Segler-/innen-Hock auf unser Terrasse mit Pastaessen und diversen Getränken ergab nette Gespräche in einer äußerst angenehmen Stimmung.

    Für Sonntag wurden ähnliche Windbedingungen vorhergesagt, allerdings 2 – 3 Windstärken, aber auch wieder NW. Nur hatten sich die Meteorologen scheinbar nicht ordentlich von der Natur informieren lassen. Beim Eintreffen im Regattabietet um 10:15 Uhr fanden wir viele Windrichtungen (50 Grad-Dreher), nur nicht Nord-West. Nun ja, der Wind möchte vielleicht am Sonntag auch ein bisschen ausschlafen. Also „Startverschiebung“ und warten. Letztendich konnten wir segeln lassen, aber schön war es nicht. Der von uns ausgelegte Kurs war nur alle 3 Minuten richtig. Entweder hatten wir Wind von zu weit links, zu weit von rechts, aber alle 3 Minuten hat es gepasst. Jedes Boot segelte mal auf der „richtigen“ Seite, mal auf der „falschen“. Es hat sich irgendwie ausgeglichen. Auf die Nerven der Teilnehmenden und die der Wettfahrtleitung muss der Wind ja keine Rücksicht nehmen. Letztendlich haben wir fünf Wettfahrten durchgezogen und konnten die Preise verteilen.

    Die Preisverleihung war bemerkenswert: Martina Klemmt (VSaW) vom Folkeboot GER 759 hat die Anzahl der zur Durchführung dieser Regatta notwendigen Menschen gezählt. Sie kam auf 18 Personen (Wasserteam, Jury, Motorbootbesatzung, Gastronomie) und setzte diese Zahl zu den teilenehmenden Booten in Bezug. Somit ergab sich ein enormer „Betreuungsquotient“ pro Boot, der alle Kliniken neidisch machen würde. Sie meinte damit nicht nur uns als Gothia (aber hier besonders), sondern alle Vereine, die Regatten veranstalten. Martina fordert mit diesem Beispiel um größere Wertschätzung dieser Engagements. Schade nur, dass diese Worte für die Nichtteilnehmenden unerreichbar waren. Vielleicht spricht das ja rum.

    Gewinner des Gothenschilds 2026 der Nordischen Folkebootklasse sind:

    GER 730 mit Stefan Klabunde (SCG), Stephan Felshaus (SCG), Martin Zenker (Yachtsport-Club Deutschland e. V.)

    Gewinner des Pummel-Kuke-Gedächtnispreises 2026 sind:

    GER 8018 mit Nicolas Pohl und Jonas Wild, beide VSaW.

    Herzlichen Glückwunsch an die Gewinnercrews und nochmals vielen Dank an alle Helfenden!

    Viele Grüße

    Peter Stechow

    -Sportteam-

  • Pfingstfestival auf dem Wannsee: Starke Ergebnisse für die Gothia-Optis

    Am verlängerten Wochenende ging es zum Pfingstfestival in den Wannsee für Opti B und auf die große Breite für Opti A.

    Der Samstag lieferte viel Sonne, Badespass und Ringsessions auf der Wasserskistrecke aber keinen Wind, so dass sich alles auf Sonntag fokussierte und drei Wettfahrten bei stark drehenden Winden gesegelt werden konnten. Fast konnte noch eine vierte Wettfahrt gestartet werden aber bei zahlreichen Allgemeinen und Startverschiebungen war das Zeitbudget dann leider aufgebraucht.

    Emil erreichte in Opti B einen hervorragenden 5. Platz (5, 14, 5) von 43 gestarteten Booten, Charlotte in Opti A Platz 47 (40, 46, 47) von 65 gestarteten Booten.

    Mathea ersegelte den Ehrenpokal für drei beendete Wettfahrten und konnte sich wieder weiter verbessern.

    Nächstes Wochenende ist erstmal Pause und dann geht’s zur Landesjüngstenmeisterschaft nach Blossin.

    Sportliche Grüße

    Maria und Matti

  • Spannende 1. Clubregatta 2026: Drama hinter den Kulissen

    Nervenkitzel zur 1. Clubregatta: Wo ist denn bloß die Starttonne?

    Unsere erste Clubregatta liegt erfolgreich hinter uns. Am Sonntagvormittag kamen knapp 50 Clubmitglieder zusammen, um auf 16 verschiedenen Booten um die Wette zu segeln. Bei Südwind mit 2–3 Bft. ging es für die Crews zweimal bis zur Regattatonne 5 vor Lindwerder, bevor das letzte Boot nach knapp 4 Stunden durch’s Ziel ging.

    Am schnellsten bewältigte die „La Jolie“ mit Alex Wobetzky, Uli Stark, Oliver Bajon und Tatjana den Kurs – sie gingen auch nach berechneter Zeit als strahlende Sieger der ersten Clubwettfahrt hervor. Dicht gefolgt von Nils Wettstein und Karl Rammler auf der „Billi“, die sich den zweiten Platz sicherten. Auch Tom Engel und Heidi Wettstein verteidigten mit ihrer Yngling nach der Berechnung erfolgreich den dritten Platz. Gratulation!

    Drama hinter den Kulissen: „Wollt ihr noch eine Starttonne legen?“

    Aber eine Clubregatta wäre keine Clubregatta, wenn es nicht auch eine Geschichte am Rande gäbe. Was das Wettfahrtleitungsteam erlebte, während die Mannschaften nichtsahnend ihre Wettfahrt segelten, kommt einem Boxenstopp bei der Formel 1 sehr nahe.
    Beim Ausbringen der Starttonne passierte uns genau das, was Motorbootfahrenden mit einer feststehenden Schraube niemals passieren sollte: Die auftreibende Leine der Tonne verhedderte sich unbarmherzig in der Schraube des „Gothenhafen“. Der Motor starb ab. Manövrierunfähig und ohne Chance, die Leine auf die Schnelle zu befreien, trieben wir unaufhaltsam Richtung Land. In dieser misslichen Lage retteten uns zwei glückliche Umstände:

    Das Glück blieb uns treu: Andi Kowatzki war glücklicherweise an Land geblieben und Matti Breitrück betrat kurz vor dem Auslaufen das Vereinsgelände. Zwei schnelle Anrufe genügten und eine Opti-Trainingstonne lag an der Mastleiter parat, die Andi sofort mit seinem Motorboot einsammelte.
    Zu diesem Zeitpunkt wurden wir von den Segelnden schon nervös gefragt, ob wir denn noch eine Starttonne ausbringen wollten – schließlich blieben laut Uhr nur noch fünf Minuten bis zum Anfang des Startzeitfensters. Mit einem souveränen Lächeln entgegneten wir, dass in Kürze eine Tonne liegen würde. Was niemand der Segelnden ahnte: Die Starttonne lag längst aus – allerdings fest verdrillt unter unserem Rumpf.

    Fünf Minuten später war Andi mit dem Ersatz da. Mit gerade einmal zehn Minuten Verzögerung hieß es schließlich: Start frei!

    Unsere Helden im Hintergrund

    Während die Boote auf der Bahn waren, rauchten bei uns die Köpfe: DLRG verständigen? Taucher anfordern? Oder das Startschiff samt Tonnengewichten in den Hafen schleppen? Erst einmal die Lage checken!

    Das Wettfahrtleiterinnen-Team war sich einig, Andi muss ins Wasser! Und Andi sprang. Das Ergebnis: Die Schraube hatte die Leine so aufgewickelt, dass die schweren Grundgewichte nur noch 20 Zentimeter unter der Wasseroberfläche hingen. Einem Abschleppmanöver stand also nichts im Weg. Noch während des Schlepps rief ich Mieze an, der gerade gemütlich bei Kaffee und Kuchen auf seiner Terrasse saß. Er fackelte nicht lange und eilte sofort in den Verein, um den Slipp vorzubereiten.

    Durch die weitere Hilfe von Michael Liberti und Akki wurde der „Gothenhafen“ ruckzuck geslippt, die Leine aus der Schraube entfernt und das Boot nach einem kurzen Check der Ruderanlage wieder zu Wasser gelassen. Das Ganze Prozedere inklusive Reinschleppen dauerte kaum eine Stunde! Als wir wieder auf dem Wasser waren, rundeten die ersten Boote gerade die Fahrwassertonnen querab der Marina Lanke für ihre zweite Runde Richtung Lindwerder.

    Bis zur großen Aufklärung bei der Siegerehrung dachten alle Teilnehmenden tatsächlich, wir hätten die Starttonne schlicht und einfach an Land vergessen.

    Hätte die Formel 1 unsere Teamarbeit gesehen, sie hätte uns sofort abgeworben.

    Ich bedanke mich außerordentlich bei Andi, Akki und Mieze, die die Dringlichkeit sofort erkannt haben und wie immer hilfsbereit und ohne Diskussion zur Stelle waren. HERZLICHEN DANK an unsere Helden im Hintergrund!

    Maria und ihr Wettfahrtleitungsteam

  • Spendenaktion: IDJM Teeny 2026 beim SC Gothia

    wie ihr ja schon wisst, findet vom 23.- 29.Juli die IDJM der Teenys bei uns statt. Gemeinsam mit dem PSB24 haben wir kurzfristig die Organisation übernommen. Die kurzfristige Ausrichtung einer Meisterschaft bringt einige Herausforderungen, vor allem eine finanzielle. Gemeinsam mit dem PSB24 versuchen wir die Finanzierung auf die Beine zu stellen und genau da brauchen wir jetzt eure Hilfe.

    Unter https://www.viele-schaffen-mehr.de/projekte/idjmteeny findet ihr einen Spendenlink, um unser großartiges Projekt zu unterstützen. Der Clou dabei: Für jeden Euro den ihr spendet, legt die Berliner Volksbank noch zusätzlich einen Euro oben drauf. Sprich, ihr spendet 10€ und damit kommen in unserem Spendentopf 20€ an. Wir freuen uns über jede Unterstüizung, egal ob groß oder klein.

    Zusätzlich werden wir für die IDJM noch Hilfe vor, während und nach der IDJM brauchen. Wenn ihr euch dort einbringen wollt, meldet euch gern in der passenden Area im Klubraum oder direkt beim Orgateam, zum Beispiel bei Michael Kramer.

    Eine ausführlichere Beschreibung findet ihr auch in unserem Sponsoringkonzept, das ihr HIER findet.

  • Der wiedergefundene Pokal – Eine Geschichte über 25 Jahre

    Am Mittwoch, den 06. Mai 2026 traf sich Michael Kramer mit Rolf Bähr dem ehemaligen Präsidenten des Deutschen Segler Verbandes im SC Gothia. Bei dem Treffen ging es um einen Pokal, den Rolf Bähr aus dem Silberkeller in London erworben hatte, um diesen für die Gesamtwertung der beiden Regatten – 20-Stunden-Müggelsee und 60 SM Wannsee – zu stiften.

    Dieser wurde 1992 zum ersten Mal ausgesegelt. Ich hatte sofort zu beiden Regatten gemeldet. Den Pokal habe ich dann 3 Mal in Folge gewonnen. Der Pokal wurde mir beim 3. Mal vom Potsdamer Yacht Club übergeben mit den Worten, daß ich ihn endgültig gewonnen habe.

    Da lag der Fehler. Rolf Bähr hatte den Pokal als ewigen Wanderpreis gestiftet.

    Beim diesjährigen Ansegeln im SC Oberspree hatten wir uns getroffen und kamen ins Erzählen. Dabei habe ich erwähnt, dass der Wannsee-Müggelsee-Pokal immer noch bei mir zu Hause steht. Rolf fiel aus allen Wolken und wurde ganz aufgeregt, dass der Pokal wieder aufgetaucht ist. Er erzählte mir, dass er ihn schon seit 25 Jahren suchen würde.

    Wir verabredeten uns im SC Gothia und ich übergab ihm den Pokal mit der Verabredung, ihn für die neue 3-Seen-Langstrecken-Wettfahrt ( Tegeler See, Wannsee und Müggelsee) zu stiften.

    Wir haben dann noch Segelerinnerungen ausgetauscht. Wie z.B. 1990 die erste Deutsch-Deutsche Regatta der Olympischen Klassen auf dem Müggelsee. Ich als Segler mit einer Soling und Rolf als Mitorganisator der Veranstaltung nach der noch nicht ganz vollendeten Wiedervereinigung.

    Nach einem angeregten Austausch über gemeinsame Segelerinnerungen fand der Abend seinen Abschluss mit der Übergabe des Pokals.

    Michael Kramer