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Baumann-Preis 2026: Berliner Meisterschaft der Dyas zum Saisonabschluss

Am vergangenen Wochenende konnten wir erfolgreich unsere letzte Regatta des Jahres durchführen. Traditionsgemäß ist dies der Baumann Preis. Dazu konnten wir 15 Crews begrüßen. Die eigentlich zusätzlich geplanten Wettfahrten für die Seascapes entfielen leider wegen zu geringer Meldezahlen. Vier Seaascapes nutzen das Wochenende dann aber für ein Training bei uns.
Die Dyas konnten am Samstag und Sonntag erfolgreich alle geplanten fünf Wettfahrten fahren. Nach einem ziemlich feuchten Regattatag, wurde der Samstag mit einem bayrischen Abend und tanzend beendet. In mehr oder weniger alter Frische konnten Sonntag dann die restlichen Wettfahrten gesegelt werden.
Am Ende durften sich Jens Olbrysch und Norbert Schmidt vom Herschinger SC über den Gewinn der Berliner Meisterschaft freuen.
Unsere Gothen waren auf vier Booten vertreten. Die jüngste Crew segelte unsere Vereins-Dyas, die Billie. Nils Wettstein (SCG) und Simon Karscher (PSB24) ersegelten dabei den 6. Rang.
Weiterhin waren Christian Holland (8.), Frank Städler (12.) und Constantin Ganschow (15.) für den Gothia in gemischten Teams am Start.

Die Regatta war unsere vierte Berliner Meisterschaft in diesem Jahr, dazu kamen drei Clubregatten, drei Donnerstagsregatten und das Schlusslicht. Es war damit ein aufregendes und anstrengendes Jahr für das Sportteam. Das Sportteam würde sich sehr über neue und bekannte Gesichter im neuen Jahr freuen. Gesucht wird auch ein neues Sportwart-Team, das Tom Engel im neuen Jahr dann ersetzen kann.
Ein dickes Dankeschön geht an das komplette Sportteam, die Wettfahrtleitenden, unsere Schiedsrichtenden, das Wasserteam auf Schlauchern und Gothenhafen, an Acki fürs Schleppen, die unterstützenden Hände an Land und an den momentanen Einzelkämpfer Tom Engel (stlv. Sportwart).
Liebe Grüße
Eure Karin
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Gold und Commodore-Preis für Susanna Huhtanen im DSV-Fahrtenwettbewerb
Wir gratulieren herzlich Susanna Huhtanen und Henri Bergius zum Erfolg im Fahrtenwettbewerb 2025 des Deutschen Segler-Verband!
Susanna wurde mit Gold und dem Commodore Preis für beste seglerische Leistung geehrt.
Die Jury des Deutschen Segler-Verband schreibt dazu:
„Mit Gold in der Kategorie See/Hochsee wurde Susanna Huhtanen vom Segler Club Gothia ausgezeichnet. Mit ihrer Amigo 40 „Lille Ø“ überquerte die erfahrene Fahrtenseglerin gemeinsam mit ihrem Lebenspartner Bergie den Atlantik. „Lille Ø is mostly sailed by a crew of four. Two humans and two machines“, sagt die aus Finnland stammende Seglerin über die Crew der „Lille Ø“, zu der sie auch den Autopiloten und die Windsteuerungsanlage zählt. Das in Schweden gebaute Schiff mit dem dänischen Namen wird von zwei Finnen unter deutscher Flagge und mit dem Stander eines deutschen Vereins gesegelt.
Für die gelungene Atlantiküberquerung zu zweit wurde Susanna „Suski“ Huhtanen zusätzlich mit dem Commodore-Preis für herausragende seglerische Leistungen geehrt. Persönlich entgegennehmen konnte sie die Auszeichnungen nicht, da sie derzeit mit ihrem Schiff im Südpazifik unterwegs ist. Mit einer emotionalen Videobotschaft, die bei der Preisverleihung gezeigt wurde, bedankte sie sich jedoch für die besondere Auszeichnung.“
Liebe Suski, lieber Henri,
Wir gratulieren euch von ganzem Herzen und wünschen euch auch weiterhin immer eine handbreit Wasser unter dem Kiel und senden euch ein lautes „GODEWIND, AHOI!“ an das andere Ende der Welt!
Wir freuen uns auf ein Wiedersehen und eure Geschichten ❤️⚓
Eure daheim gebliebenen Gothen und Gothinnen.
Wer ihrem Abenteuer (weiterhin) folgen möchte, kann dies auf YouTube oder auf ihrem Blog tun.Den kompletten Artikel des DSV findet ihr hier.
Liebe Grüße
Eure Karin
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Saisonende für die Juno: Platz 7 beim Berliner Senatspreis

Am Wochenende des 10. und 11. Oktober 2026 fand die letzte Regatta der Saison für die Juno (GER 4488) statt. Mit Peter Schaum am Steuer, Manfred Hahne (Pit), Thomas Borsbach (Genua/Spi) und mir auf dem Vorschiff erreichten wir den 7. Platz Punktgleich mit dem 6. beim Berliner Senatspreis in der Klasse J/24. Die Regatta fand vor Breitehorn statt, bei Südwestwind um 3 bis 4 Windstärken mit wechselhaften Bedingungen. Es waren spannende 6 Wettfahrten mit zusätzlich 25 H-Booten auf der Bahn.
Damit beschließt die Juno eine Saison mit der Teilnahme an insgesamt 21 Regatten, 4 Clubregatten, 15 Donnerstagsregatten und 2 Klassenregatten.
Um den Platz auf dem Hof etwas zu entlasten, verbleibt die Juno über den Winter im Wasser und vielleicht findet sich ja auch die ein oder andere Gelegenheit zum Segeln oder sogar für eine kleine Regatta. Wir werden sehen. Auf jeden Fall freuen wir uns schon auf die Saison 2027.
Liebe Grüße
Daniel
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Lille Ø in Tonga: Zwei Regatten beim Vava’u Sailing Festival
Lille Ø und ihre Crew befinden sich derzeit in Tonga und nehmen am Vava’u Sailing Festival teil. Während Lille Ø auf Motorenteile wartet, segelten Henri und Susanna am Mittwoch für die Yachtregatta mit einer deutschen Crew auf der Outremer 51 „Mathilda“ (FRA 51094). Das Rennen am Freitag war für Jollen ohne Motor vorgesehen, und wir traten mit unserer im Gothia gebauten Spindrift 9N „Isosaari“ an.

Mittwoch: Vava’u Challenge Cup
Um 8:30 Uhr ruderten wir zur „Mathilda“ hinüber und machten unser Beiboot an der Boje zwischen den Rümpfen fest. Um 9:00 Uhr fand in der Mango Bar das Skipper-Briefing statt. Das Rennen sollte mit einem „Le-Mans-Start“ beginnen: Die Skipper mussten mit ihren Beibooten zu ihren Schiffen zurückeilen, und das Rennen endete, sobald ein Crewmitglied nach der Rückkehr den Bootsnamen auf die Tafel in der Bar schrieb. Beiboote ohne Außenborder erhielten einen Vorsprung. Unser Kapitän Nils raste mit voller Kraft zurück. Nachdem das Beiboot an der Boje gesichert war, die Motoren liefen und die gesamte Crew an Bord war, ging es los! Wir setzten die Segel und starteten am Ende des Feldes. Mit vollem Großsegel und Genua nahmen wir die Verfolgung auf. Nach Verlassen des Hafenbereichs wählte die „Mathilda“ als einziges Schiff die Lee-Seite der Inseln, wo der Wind am stärksten war – und das zahlte sich aus.
Auf unserer gewählten Route überholten wir einen Konkurrenten nach dem anderen.
Beim Lesen des Wassers entschieden wir, im Windschatten der Insel ‚Otea das zweite Reff einzubinden und das Stagsegel zu setzen, um den ersten Am-Wind-Kurs des Rennens in Angriff zu nehmen. Es ist ein ganz besonderes Erlebnis, auf einem großen Performance-Katamaran bei über 30 Knoten scheinbarem Wind zu segeln. Wir glitten mühelos über die Wellen und bekamen gelegentlich Salzwasser ab. Unser Kapitän steuerte wie ein echter Regattasegler und fuhr sehr nah an den steilen Felswänden der Inseln entlang. Am Wendepunkt bei der Insel Sisia rollten wir die Genua aus und begannen den schnellsten Abschnitt unserer Regatta. Wir erreichten eine Geschwindigkeit von 12,8 Knoten! Das Wasser schäumte in unserem Kielwasser.
Doch der Spaß währte nur bis zu einem gewissen Punkt; als wir wieder in einen geschützteren Bereich kamen, schüttelten wir ein Reff aus und nahmen Kurs auf einen Abschnitt, den wir gegen den Wind kreuzen mussten. Zu diesem Zeitpunkt holten wir auch das Stagsegel ein. Dann begannen wir zu kreuzen. Der Skipper nutzte jeden Zentimeter der schmalen Fahrrinne aus, und wir erzielten ziemlich gute Wendewinkel! Als wir in das Bojenfeld einfuhren, starteten wir den Motor und fuhren an der Mango vorbei. Loic sprang über Bord und schwamm die letzten Meter, um unseren Namen auf die Kreidetafel zu schreiben! Unter dem Jubel der Menge kam er wieder an Bord, und wir fuhren weiter zu unserer Boje, um gemeinsam einen wohlverdienten Anlege-Drink zu genießen.
Wir belegten den zweiten Platz in der Katamaran-Klasse und den dritten Platz in der Gesamtwertung.

Freitag: Spaß-Regatta für Jollen
Die Regatta am Freitag war etwas Besonderes – ein Spaßrennen für nicht motorisierte Kleinboote. Preise wurden nicht nur für die Rennleistung vergeben, sondern auch für die besten Kostüme, die kreativsten Antriebssysteme usw.
Die Bedingungen waren recht böig; der Wind schwankte zwischen 2 und 25 Knoten. Nach einer kurzen Probefahrt entschieden wir uns, das erste Reff in die „Isosaari“ einzubinden. Kurz vor Mittag schlossen wir uns der Flotte bei der Bar-Floss Hideaway an. Nach einer kurzen Skipperbesprechung nahm die Flotte an der Startlinie Aufstellung: Ruderboote, SUPs und andere Konstruktionen ganz vorn, dahinter die Segeljollen, die sich kreuzend fortbewegten. Der Barkeeper schlug acht Glasen, und das Rennen war eröffnet! Alle geruderten oder gepaddelten Gefährte steuerten direkt auf die Wendemarke nahe der „Mango“ zu, während die Segeljollen aus dem Windschatten des Ufers herausfuhren, um besseren Wind zum Kreuzen zu finden.
Wie immer bei einer Regatta spielte die Taktik eine große Rolle. Anfangs lieferten wir uns ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit den beiden anderen Segeljollen, doch eine davon geriet weit abseits des Bojenfeldes in den starken Wind (etwa 30 Knoten), war damit völlig überfordert und kam kaum voran. Die andere entschied sich für den kürzeren, aber windärmeren Weg durch das Bojenfeld. Wir wählten einen Mittelweg zwischen diesen beiden Taktiken. Nach einigen Wenden war klar, dass wir in Führung lagen.
Wir umrundeten die Boje und hielten unser baumloses Segel offen, indem wir es mit einem unserer Paddel ausbaumten; so kamen wir zügig voran und erreichten die Ziellinie. Das norwegische Walker-Bay-Jolle verfügte über eine größere Segelfläche und war uns dicht auf den Fersen, konnte unseren Vorsprung jedoch nicht mehr aufholen.
Isosaari gewann die Segelwertung, wenngleich die gesamte Segelflotte aufgrund der Bedingungen erst deutlich nach der Ruderflotte ins Ziel kam. Das bedeutete, dass wir einerseits Drittletzte waren, aber andererseits auch als Sieger hervorgingen. Nicht schlecht für unsere erste Regatta mit einem selbstgebauten Dinghy.


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Schlusslicht 2026: Zwölf Folkeboote rund um die Pfaueninsel
Am Sonntag begrüßten wir ein Dutzend Folkeboote zum diesjährigen Schlusslicht. Bei bestem Wetter starteten diese vor der Marina Lanke ihren Kurs um die Pfaueninsel. Die Route führte am Feld des Spandauer Eiscups entlang, sowie durch den Kurs des Raubritterpokals.
Die Anweisung an unsere Teilnehmer, Rücksicht auf diese Regatten zu nehmen, bekam durch die Auto-Korrektur einen ungewollt drastischen Ton:
„Boote haben deren Startbereiche während des Strafverfahrens einer anderen Wettfahrt zu meiden.“
Zu solchen kam es glücklicherweise nicht😉
Die Startverfahren des Raubritterpokals waren so getaktet, dass unsere Folkeboote sich nicht zu sehr mit den Solingen, H-Booten und Drachen auf dem Wannsee kabbelten.
Pünktlich um 13:00 Uhr, nur 115 Minuten nach dem Start, lief dann bereits das erste Boot ins Ziel am Breitehorn.
Stephan Feldhaus mit Stefan Klabunde an der Vorschot sicherten sich eindeutig mit sieben Minuten Vorsprung auf den zweitplatzierten den ersten Platz.
Herzlichen Glückwunsch dem Team comeback und herzlichen Dank dem Team Sport für das diesjährige Schlusslicht!Viele Grüße
Thilo
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4. Clubregatta 2026 und Clubmeisterschaft: „Billi“ holt den Titel

Nach kurzer Steuerleutebesprechung war der Gothenhafen in Position und das Startzeitfenster ab 11.20 Uhr geöffnet. Innerhalb von 6 Minuten waren alle 11 teilnehmenden Boote auf der anspruchsvollen Bahn, die 3x rund der Scharfen Lanke führte. Bei 4-5 Bft. war die Wettfahrt bereits nach 90 min beendet. Nach Verzehr der von Bernhard gegrillten Bratwürste folgte die Preisverteilung.
Gratulation an Stefan Klabunde & Reinhard Gäbler zum Sieg der 4. Club-Regatta.
Mit einer tollen Wettfahrtserie 2-1-2 gewinnen Nele Berns & Nils Wettstein mit unserer Club-Dyas ‚Billi‘ die Club-Meisterschaft 2026. Glückwunsch an die Beiden, weiter so.
Den Gothen-Shit-Preis 2026 erhält Maria Vitek für das Tonnendebakel bei der 1. Club-Regatta, das souverän vom WL-Team gelöst wurde.

Ich bedanke mich bei meinem Team auf dem Wasser & Land: Heidi, Bernhard & Acki sowie bei Andi Gaede für die Preise.
Ich hoffe und freue mich auf eine stärkere Beteiligung an unseren Club-Regatten in 2027. Vielen Dank.Tom Engel
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J/24-EM in Trelleborg: High Jinks Crew segelt auf Platz 9

Am 18. August reiste unsere High Jinks Crew zur Europameisterschaft nach Trelleborg in Schweden. Mit an Bord waren Julia, Chrissi, Andi, Aliette und Julia Hannemann, die kurzfristig für unsere schwangere Maria einsprang.
Nach Aufbau, Vermessung und Einkranen des Bootes konnten wir bei einem geselligen Abend mit Würstchen und Freibier, organisiert von der schwedischen Klassenvereinigung, neue Kontakte knüpfen.
20 Boote aus fünf Nationen gingen an den Start. Vier Regattatage mit wechselnden Bedingungen lagen vor uns:
Tag 1 – Geduld gefragt:
Nach rund drei Stunden Wartezeit ließ der Wind eine Wettfahrt zu. Bei Sonnenschein und leichtem Wind gelang uns mit Platz 10 ein solider Auftakt.
Tag 2 – Unbeständige Bedingungen:
Bei 8 bis 10 Knoten Wind und unangenehmer Welle lief es auf den Amwind-Kursen gut. Vor dem Wind mussten wir noch Lehrgeld zahlen. Mit den Plätzen 12, 11, 8 und 13 sammelten wir wichtige Erfahrungen.
Tag 3 – Traumhafte Segelbedingungen:
Herrlicher Wind und bis zu 10 Knoten Surf-Geschwindigkeit auf den Wellen sorgten für viel Spaß. Mit den Plätzen 10, 8 und 10 bestätigten wir unsere Leistung.
Tag 4 – Regen zum Finale:
Dunkle Wolken und Regen begleiteten die letzten beiden Wettfahrten. Konzentriert beendeten wir die Serie mit den Plätzen 8 und 13.
Am Ende stand Platz 9 in der Gesamtwertung! 🎉
Neben diesem Ergebnis nehmen wir wertvolle Erfahrungen mit nach Hause. Wir lernten viel über unser Boot, probierten verschiedene Trimmvarianten aus und erhielten hilfreiche Tipps von erfahrenen Regattaseglern.
Besonders beeindruckend war, welchen Unterschied kleine Veränderungen machen können. Chrissi justierte zwischen den Wettfahrten je nach Windbedingungen unermüdlich die Wanten nach. Schon zwei oder drei Umdrehungen können spürbar mehr Geschwindigkeit und Höhe bringen!
Ein ganz besonderes Dankeschön geht an Julia Hannemann, die als Rookie kurzfristig die Mastposition übernahm und dort einen fantastischen Job machte.
Eure
High Jinks Crew